Weltbestes Bier bald auch im Supermarkt

Weltbestes Bier bald auch im Supermarkt
Im Jahr 2005 wurde das belgische Trappistenbier Westvleteren 12 zum besten Bier der Welt gekürt. In der Zwischenzeit wurden andere Biere ausgezeichnet, doch an Bedeutung hat das Belgische nicht verloren. Noch immer reißen sich die Biertrinker darum, dieses Bier, welches es bislang nur in einer belgischen Trappistenabtei zu kaufen war, zu erwerben. Wie die ‚Welt‘ berichtet, soll das Bier bald in belgischen Supermärkten zum Verkauf stehen.

Freier Verkauf ab November


Ausgehend von dem Medienbericht soll eines der weltbesten Biere, das belgische Trappistenbier Westvleteren 12, bald in belgischen Supermärkten zu kaufen sein. Geplant ist, in einem Kasten sechs Flaschen und zwei Gläser als Set zu verkaufen. Der Verkauf soll bereits in diesem November beginnen der Finanzierung der laufenden Renovierungsarbeiten an der Abtei dienen. Unter dem Namen Bausteinbox sollen insgesamt in dieser Sonderaktion 93.000 Boxen für je 23 Euro in den Handel gelangen. Zu kaufen ist das Bier dann von den Kunden, die zwei verschiedene Bons aus zwei belgischen Tageszeitungen ausschneiden. Im kommenden Jahr soll das Bier dann auf bisher geheimen Wegen international erhältlich sein. Bisher war es schwierig, das Bier zu kaufen. Man musste in der Abtei anrufen und das eigene Autokennzeichen angeben. Erst danach konnte man das bestellte Bier abholen.

Neuregelung seit 2006


Im Jahr 2006 musste die Regelung mit den telefonischen Bestellungen getroffen werden. Denn vor dem Gelände der Abtei bildeten sich lange Autoschlangen. Allerdings führte die Bestellhotline zu einem anderen Problem. Die Besteller hingen teilweise so lange in der Warteschleife, dass Telefonkosten von bis zu 85 Euro entstanden sind. Die Änderung, dass das Bier in den Handel geht, musste aufgrund der teuren Umbaumaßnahmen getroffen werden. Die Gemäuer des Klosters mussten dringend renoviert werden, nachdem die zuständigen Behörden einen Teil wegen rissiger und absackender Wände für unsicher erklärt hatten. Verschiedene Institutionen und Unternehmen hätten dabei geholfen, dass der Biererlös vollständig zur Renovierung des Klosters verwendet werden kann. Beispielsweise wurden die Kosten für die Herstellung und Verpackung des Bieres übernommen und die Trappisten hätten Sonderschichten gemacht, um die für den Handel notwendige Menge Bier herzustellen.

Redaktion Brauen.de: Axel Meissner


Nachricht vom 14.10.2011