Bier bleibt im Taucheranzug länger kühl

Bier bleibt im Taucheranzug länger kühl

Esslingen/ Weinstadt – Wie die, Eßlinger Zeitung‘ am 01. April berichtet, gibt es Bierflaschen nun auch in Deutschland im „Taucheranzug“. Die Idee haben die zwei Brüder Steffen und Matthias Müller aus Amerika mitgebracht. In den Taucheranzügen aus Neopren bleibt das Bier zwei bis drei Stunden kühl, auch in den Sommertagen. Ihre Firma Coolbottle haben die Existenzgründer vor einem Jahr gegründet.

Wie alles begann

Steffen Müller hat die Flaschenkühler bei einem USA-Aufenthalt entdeckt, als er wieder in Deutschland war, suchte er im Internet, aber er wurde nicht wirklich fündig. Da dachte er sich: „Wenn das niemand macht, dann müssen wir es eben selbst tun“, seinen jüngeren Bruder Matthias konnte er schnell davon überzeugen. Nach einer Recherche stellte sich raus, dass eine Massenproduktion in Deutschland viel zu teuer ist, deshalb entschieden sich die Brüder für einen Lieferanten aus China. Die Flaschenkühler gibt es nun in 7 verschiedenen Versionen und jeweils in mehreren Farben zum Beispiel für Bier-, Cola- und Sektflaschen.

Keiner kennt sie und niemand sucht danach

„Was in anderen Ländern gut läuft, sollte hier doch auch funktionieren“, meint Steffen Müller. Aber es hat eine Weile gedauert bis die Neoprenanzüge, die wie eine Thermoskanne wirken, über ihre eigene Internetseite verkauft wurden. „Das Problem ist, dass keiner diese Flaschenkühler kennt und deshalb auch niemand danach sucht“. Trotzdem haben sie im vergangenen Jahr ca. 10.000 Stück verkauft und möchten in diesem Jahr ihren Umsatz verdoppeln. Händler und Großabnehmer haben die beiden auch schon gefunden, ihr Produkt liegt mittlerweile bei Supermärkten im Regal, auch die Remstalkellerei hat zum Beispiel den Weinkühler in Ihr Sortiment aufgenommen.



Redaktion Brauen.de: Dennis Hedriks


Nachricht vom 01.04.2011