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Bierherstellung nach Jenaer Tradition

Wie aus einer ehemaligen Papiermühle in Jena, eine neue Brauerei entstand, dies berichtet die „TLZ.de“ am 28. März. Hotelier Michael Kanz wagte dieses Vorhaben, doch dies war ohne Vorwissen nicht so einfach. Herr Kanz erinnert sich: „Anfangs wussten wir gar nicht so richtig, wie wir in das Geschäft einsteigen sollten und wie das Bier, das wir brauen wollten, eigentlich schmecken soll.“
Wie alles begann
Eigentlich hatte Herr Kanz vom Ziegenhainer Hotel, ein ganz anderes Vorhaben mit dem Gebäude im Mühltal. Die Räumlichkeiten sollten zu einer Tanzschule, einem Fitnessstudio und zu einem Hotel umgebaut werden. Ein Ingenieur, der Gast des Hotels war, konnte Herrn Kanz überreden, eine kleine Brauanlage zu kaufen. Die produzierten Sorten wurden ungefiltert und nicht pasteurisiert hergestellt, diesem Grundgedanken ist man bis heute treu geblieben.
Welche Biersorte soll es werden?
Nach einer Verkostung von 20 verschiedenen Biersorten war klar „Irgendwann waren wir uns schließlich sicher, dass es etwas zwischen Wernesgrüner Pilsner und dem Eisenacher Wartburg-Pils sein sollte“, so Michael Kanz. Als im Sommer 1996 die Bieranlage in Betrieb ging, entstanden ein dunkler Mühlen-Bock, das Mühlenbräu hell und ein Prämium dunkel. Mit Hilfe des Braumeisters Gerhard Buschan, gelang es Herrn Kanz, die Jenaer Spezialität „Schellenbier“ zu brauen. Mittlerweile hat sich Herr Kanz die Namensrechte „Burschenpils und „Alt-Jenaer“ gesichert.
Redaktion Brauen.de: Erika Mettmann
Nachricht vom 28.03.2011



