Zu wenig Bier auf Ski-WM

Zu wenig Bier auf Ski-WM
Die Österreicher räumen bei der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft jetzt schon heftig ab. Da ist es kaum verwunderlich, dass die Erfolge mit reichlich Bier gefeiert wurden. Doch es durfte nur ein gewisses Kontingent nach Norwegen mitgebracht werden. Und so sitzen die Weltmeister nun auf dem Trockenen.

Norwegische Alkoholpolitik


Das kann natürlich nicht sein, dass erfolgreiche Skifahrer ihren Triumpf nicht feiern können. Und so setzte der Sponsor Stiegl nun alles in Bewegung und scheute weder Kosten noch Mühen, um den Biervorrat nachzufüllen. Wie sollten die Stockler sonst gewinnen? Doch in Norwegen ist das mit dem Alkoholkonsum eben so eine Sache. Die restriktive Alkoholpolitik verbietet es Supermärkten, alkoholische Getränke über 4,8 vol.% zu verkaufen. So etwas gibt es nur in Läden, sogenannten „Vinmonopolets“, die eigens vom Staat errichtet wurden. Außerdem sind die Getränke deutlich teurer als etwa in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Trotzdem sind die norwegischen Alkoholbestimmungen keineswegs unüblich für Nordeuropa – in Finnland und Schweden sieht es ähnlich aus.

Redaktion Brauen.de: Holger Norman


Nachricht vom 01.03.2011