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Braugerste: Ernte fäll mager aus

Bayrisches Bier in Gefahr?
Der Präsident des Bauernverbandes, Werner Reihl sagte, „Die bisher geernteten Früchte weisen durchwegs nur unterdurchschnittliche Erträge auf“. Neben der Quantität habe auch die Qualität des Getreides sehr gelitten. Durch die anhaltende Regenphase der letzten Wochen beginnt das reife Getreide zu keimen und kann von den Mühlen und der Malzindustrie nicht mehr verwendet werden.
Durch den starken Rückgang der Anbauflächen für die oberfränkische Braugerste stellt sich Werner Reihl die Frage, „ob überhaupt noch genügend bayerische Braugerste für unser bayerisches Bier zur Verfügung steht“. der Rückgang des Braugerste-Anbaus liege vorrangig an den viel zu niedrig bemessenen Preisen. „Mit Erlösen von rund zehn Euro pro Doppelzentner muss der Bauer letztlich gehörig drauflegen“ erklärte er und fordert mindestens 20 Euro je Doppelzentner, damit die Bauern zumindest kostendeckend arbeiten könnten.
Redaktion Brauen.de: Peter Stein
Nachricht vom 09.08.2010



