Bier aus toten Tieren ist ein Erfolg

Bier aus toten Tieren ist ein Erfolg
Bierwerbung lässt Verbraucher nur noch selten schmunzeln. Häufig sieht man immer das gleiche: glückliche Menschen in einer gemütlichen Runde, unter freiem blauen Himmel, die lachen und vergnügt mit ihrem kühlen Blonden anstoßen. Doch nun soll Schluss sein mit öder Bierwerbung in Großbritannien. Kreatives Marketing gibt es jetzt auch in der Bierbranche.


Schluss mit öder Bierwerbung! Punks mischen Bierwelt auf.



Zwei Junggesellen aus Schottland schaffen das, wovon viele Großbrauereien noch träumen. Mit aggressivem Marketing landen James Watt und Martin Dickie, Chefs der Brauerei Brewdog in Fraserburg nahe Aberdeen, eine Schlagzeile nach der anderen. Seit 3 Jahren sind die beiden im Geschäft und füllen im Monat rund 120.000 Flaschen ab.  Größter Kunde der Brauerei ist zum Beispiel die britische Supermarktkette Tesco.

Bekannt wurden die beiden dadurch, dass die ein Bier brauten, welches sie mit einem Bieralkoholgehalt von 32 Prozent offerierten.  Nun planen die Jungs sogar Bier in ausgestopften Tieren. Ein 55-Prozentiges Getränk, welches wahrscheinlich nur wenig mit herkömmlichen Bier zu tun haben wird, soll in Flaschen gefüllt werden, welche dann wiederum in tote Tiere ala Eichhörnchen, Wiesel oder Hasen gestopft werden. Nur 7 Stück der toten Biertiere wurden produziert und kosteten ungefähr 500 bis 700 Pfund.  Tierschützer reagierten mit heftigster Kritik – doch das störte die Jungbrauer wenig. Das Tierbier war schnell restlos ausverkauft und Brewdog ist erfolgreich weiter im Gespräch.

Redaktion Brauen.de: Axel Meissner


Nachricht vom 05.08.2010
 
 
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