Fasten erfolgreicher mit Bier

Fasten erfolgreicher mit Bier
Bier ist anscheinend nicht nur ein guter Durstlöcher an heißen Sommertagen sondern Mönche fanden auch heraus, dass Bier vor allem satt machen kann. Ist das Bier kräftig gebraut und dick, so füllt es den Magen wie eine große Mahlzeit.

Bier macht satt


In vielen Orden lebte man nach strengen Fastenregeln und dies nicht nur zur Osterzeit. Tagelang, oder häufig auf über Wochen, durften Mönche nichts essen. Nur das Trinken war erlaubt. Die Ordensträger hielten sich dabei an einen kirchlichen Grundsatz "Flüssiges bricht Fasten nicht."
Schnell kamen die deutschen Mönche darauf, aufkommenden Hunger mit Bier zu stillen. Damals wurde Bier häufig als "flüssiges Brot" bezeichnet. Jedoch macht Bier nur dann satt, wenn es nahrhaft gebraut wurde. Dies konnte man jedoch von den Bieren, die als Abgabe von Klöstern kamen, nur kaum behaupten. In der Regel bekamen Sie dünnes Haferbier, mit oder ohne Honig. Den Mönchen blieb also nichts anderes übrig, als selbst zu Brauen.

Mönche tranken bis zu 10 Liter Bier


Gerste wurde ab diesem Zeitpunkt verstärkt in der Region um den Orden angebaut. Schnell sprach es sich herum, dass das Bier der Mönche weitaus besser war, als das der Brauer. Gründe für das bessere Ergebnis lag zu Mal in der Qualität des Braugetreides sowie in der vollsten Konzentration, die auf den Brauvorgang gelegt wurde. Ein Mönch bekam damals etwa 5 Zumessungen Bier täglich. Aus dem Begriff Zumessung wurde dann die umgangssprachliche Maß. Früher betrug die Maß zwischen 1 und 2 Liter. Demnach hatte ein Mönch also am Tag bis zu 10 Liter getrunken. Dies reichte also vollkommen aus, um die Fastenzeit zu überstehen.

Redaktion Brauen.de: Dennis Hedriks


Nachricht vom 24.02.2010
 
 
stromanbieter