Bier brauen: Sachsens Brauereien verkaufen weniger

Bier brauen: Sachsens Brauereien verkaufen weniger
Im vergangenen Jahr haben die sächsischen Brauereien das erste Mal seit langem weniger Bier verkauft als in den Vorjahren. Nur 8,643 Millionen Hektoliter Bier wurde abgesetzt, das sind rund 250.000 Hektoliter Bier weniger als 2008. Umgerechnet auf den Pro Kopf Verbrauch der Sachsen, bedeutet das einen Rückgang von etwa einem halben Kasten Bier. Nicht nur im Freistaat sondern auch bundesweit ist der Verbrauch von Bier zurückgegangen.

Biergenießer konsumieren immer weniger Bier


Die Wirtschaftslage hat den Konsum nachträglich negativ beeinflusst. Auch das neue Jahr wird vermutlich keine Kehrtwende bringen. Vielleicht erreichen die Bier Brauereien in Sachsen das Niveau von 2009, jedoch ist es eher unwahrscheinlich, dass dieser Stand noch übertroffen werden kann. Mit Sorge beobachten Experten die Entwicklung zwischen Kosten und Erlöse. Die Preissteigerungen in der Industrie im Hinblick auf Energie, Strom, Gas und Wasser müssen die Brauereien abfangen und die Kosten dementsprechend anpassen. Das Bier an sich, hat sich im Allgemeinen nicht verteuert.

Sachsen ist die ostdeutsche Biermetropole


Im Freistaat Sachsen gibt es mittlerweile 30 industriell produzierende Brauunternehmen. Weiterhin tummeln sich auf dem Bier Brau Markt 28 Gasthofbrauereien. Unter den ostdeutschen Bundesländern ist der Bierabsatz im Freistaat am höchsten. Im bundesweiten Vergleich liegt Sachsen nach Nordrhein-Westfalen und Bayern auf Platz 3. Circa 200 Biermarken zählt die Brauereiwirtschaft Sachsens.

Redaktion Brauen.de: Dennis Hedriks


Nachricht vom 10.02.2010
 
 
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