US-Bierwerbung wird weiter zelebriert

US-Bierwerbung wird weiter zelebriert
Obwohl Wirtschaftskrise und Rezession in den USA nicht Halt machen, gingen die beiden marktbeherrschenden Brauerei-Gruppen Anheuser-Busch InBev und
MillerCoors im 2. Halbjhar 2009 in die Offensive und signalisierten mit etlichen neuen Kampagnen ihre weitgehende Monopolstellung im stagnierenden Binnenmarkt.

Bierwerbung in den USA weiter auf dem Vormarsch


Neben den Budgets spielt auch die Zahl der neuen Kampagnen und Konzepte einen wichtigen Indikator für die amerikanische Bierwerbung. Die marktherrschenden Brauerei-Gruppen Anheuser-Busch InBev und MillerCoors trotzen der Wirtschaftskrise und Rezession und gingen im Hinblick auf Marketing stark in die Offensive. Der Geschmack war bei beiden Unternehmen der Hauptträger der Werbekampagnen.

Bis Ende November gingen in der USA insgesamt 270 neue TV-Commercials für Bier oder auch Biermischgetränke an den Start. Damit wird annähernd das Niveau des Vorjahres erreicht. Besonders offensiv wird die Nummer 1 auf dem amerikanischen Biermarkt Bud Light unterstützt und setzt wieder auf schrägen Humor um den ausgewogenen Geschmack zu betonen. Anheuser-Busch hat im Verlaufe diesen Jahres deshalb auf drei unterschiedliche Kampagnen gesetzt die mit 32 neuen TV-Werbespots geschaltet wurden. Bevorzugt werden die Spots in der Prime Time und Late Night abgespielt, außerdem bekommt Bud Light während der NFL Play-Offs die bislang massivste Präsenz in der Footballübertragung erteilt.

Wirtschaftskrise bremst Bierwerbespots nicht


Auch mit dem etwas leichteren Weizenbier namens Bud Light Golden Wheat ging das Unternehmen werblich in die Spuren und sponserte in der Mitte vom Oktober eine komplette Folge des Comedy-Klassikers Saturday Night live, damit die neue Geschmacksrichtung angemessen den Markt zugeführt wird.
Nach einer vorläufigen Bilanz der amerikanischen Bier-Werbung 2009 wirkte sich die ungünstige Wirtschaftslage bisher kaum auf die Anzahl der neuen TV-Kampagnen aus.

Redaktion Brauen.de: Holger Norman


Nachricht vom 30.11.2009
 
 
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